Kreativbranche feiert Haltung in Berlin

· Kultur & Kulturhauptstadt · 1 Min. Lesezeit · Artikel 359 von 497

#Chemnitz#Kultur#Kreativwirtschaft#Musik

Nach der Kreative Deutschland Mitgliederversammlung noch einen Abstecher zum Listen to Berlin Award der Berlin Music Commission. Tolle Auszeichnungen für Kreativ- und Kulturschaffende mit Haltung.

Ursprünglich auf Facebook am 06.11.2018 veröffentlicht.

Zeitgeschichtliche Einordnung

Der Beitrag vom 6. November 2018 ist kein kritischer Kommentar, sondern eine kurze, positive Momentaufnahme: Nach einer Mitgliederversammlung von Kreative Deutschland besucht der Autor die listen to berlin Awards der Berlin Music Commission und lobt Auszeichnungen für Kultur- und Kreativschaffende „mit Haltung“. Die mitgelieferten Fotos stützen den Anlass: sichtbar sind u. a. der „Entwicklungspreis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene“ sowie der „Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft“.

Was danach geschah

Der Award wurde fortgeführt und institutionell verstetigt: 2025 feierte LISTEN TO BERLIN laut Berlin Music Commission das zehnjährige Jubiläum; weiterhin wurden gesellschaftlich relevante Beiträge der Berliner Musikwirtschaft ausgezeichnet. Das ist allerdings Selbstdarstellung des Projektträgers, kein unabhängiger Beleg für die Breite oder Wirksamkeit der Förderung. (berlin-music-commission.de)

Kreative Deutschland blieb als Dach- und Interessenstruktur aktiv; die Mitgliederliste nennt u. a. Berlin Music Commission und Kreatives Chemnitz. (kreative-deutschland.de) Gleichzeitig zeigte die Corona-Zeit die Fragilität der Branche: 2021 berichtete Kreative Deutschland, 83 % befragter Selbständiger hätten 2020 negative Krisenfolgen erlebt, 52 % sahen ihre Existenz stark gefährdet. (kreative-deutschland.de)

Einordnung der damaligen Einschätzung

Die damalige positive Einschätzung wurde in ihrem Kern bestätigt: Die Awards und Netzwerke existierten weiter und machten Haltung, Diversität und Nachwuchs sichtbar. Es gab aber keine damalige Prognose, Ironie oder Befürchtung, die später „widerlegt“ werden könnte. Strukturell bleibt offen, wie weit solche Preise prekäre Arbeitsbedingungen kompensieren. Für Berlin relativiert zudem das spätere Clubsterben jede allzu glatte Erfolgserzählung: 2024 warnte die Clubcommission vor Schließungen, Miet- und Kostendruck. (clubcommission.de)

Quellenlage

KI-generierte zeitgeschichtliche Einordnung, generiert im Mai 2026.